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PfarrgemeindeSant Jaume

Denkmal

Die Kirche Sant Jaume (heiliger Jakob) gehört zusammen mit Santa Eulalia, Sant Miquel und Santa Creu zu einer der vier ältesten Pfarrgemeinden Palmas.

Sie verdankt ihrem Namen dem Schutzheiligen des Königs Jakob I., des Eroberers. Die Kirche mit einem einzigen Kirchenschiff ist ein schönes Beispieldes gotischen Stils.

Im 17. Jh. wurde die Allerheiligenkapelle (Capilla del Santísimo), die mit einer Kuppel gedeckt ist, errichtet.

Das Portal wurde 1776 von dem mallorquinischen Bildhauer Miquel Tomàs neu gestaltet. Er dekorierte es mit kleinen Steinstücken und einer Büste des Apostels Jakobus. Im Inneren der Kirche befinden sich zwei wertvolle barocke Kunstwerke. Es handelt sich um die Gemälde von Miquel Pons Cantallops in der Kapelle des heiligen Christus und um ein Retabel des heiligen Kajetan. 

Die ausgeglichenen Maße machen Sant Jaume zu einem schlichten Bauwerk von großer Schönheit. Es gibt sechs Abschnitte mit Gewölbe und seitlichen Kapellen mit rechteckigem Grundriss, von denen aus man das Stockwerk des Presbyteriums erreicht. Dieses ist vieleckig und von vier Apsiskapellen mit quadratischem Grundriss umgeben, die nicht immer symmetrisch sind. Das Mauerwerk wurde später nicht mehr verändert, und an den Schlusssteinen des Gewölbes sieht man immer noch die Wappenschilder der Schirmherren, die die Errichtung der Kirche möglich machten. In diesem Sinne ist die Kirche ein wahrer Ausstellungssaal der Wappenkunde.  

Die meisten der erhaltenen Retabeln sind modern, und die künstlerischen Überreste aus dem Mittelalter bestehen aus dem Fragment eines Tafelbildes mit der Darstellung des Schutzheiligen als Pilger, das dem Maler Francesc Comes zugeschrieben wird. Der Glockenturm erhebt sich auf der linke Seite der Fassade und hat einen quadratischen Grundriss. Die Kapellen sind gotisch, unter Ausnahme der Kapelle Sagrario, eine Barockkapelle aus dem 17. Jh., in der sich die Grabstätte der Familie Cotoner befindet. Hier werden auch die Herzen von Rafel und Nicolau Cotoner aufbewahrt, große Meister des Malteserordens. Eine besonders auffallende Kapelle ist die dritte auf der rechten Seite, die der Unbefleckten Empfängnis (Immaculada Concepción) gewidmet ist, mit einem klassizistischen Bild aus dem Jahr 1813.